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Standort mit Ausblick

Wirtschaftshilfe im Wirtschaftspark

verfasst am 12. November 2012 um 16:35 Uhr

Erftstadt. Sie sind den Mitgliedern des Verkehrsausschusses ein Dorn im Auge, die zahlreichen Lkw, Busse und Container, die im Wirtschaftspark in Lechenich geparkt oder abgestellt werden. Besonders im Falle der Brummis und Container befürchten die Politiker, Erftstadt soll für Probleme herhalten, die an den Autobahnen gelöst werden müssten. Aber im Fall der Busse zeigten sich alle Beteiligten bereit, einem Erftstädter Unternehmer entgegenzukommen.

Gerade zum Wochenende „brummt“ es im Wirtschaftspark. Es scheint sich bei den Lkw-Fahrern herumgesprochen zu haben, dass im Wirtschaftspark immer noch etwas geht, wenn auf den Rastplätzen schon längst kein Stellplatz mehr zu finden ist. Das liegt zum einen daran, dass im Wirtschaftspark noch jede Menge Platz ist. Zum anderen räumt Ludger Risthaus, Leiter der Eigenbetriebe Immobilien, ein: „Die mit Schotter befestigten Seitenstreifen laden zum Parken ein. Ein Parkverbot ist auch nicht ausgeschildert.“

Dennoch, gerade die Situation mit den Lkw findet auch Risthaus unhaltbar. „Die Fahrer campieren dort, müssen ihre Notdurft verrichten und ihren Müll entsorgen.“ Damit bleibe nur noch eine Lösung offen: „Wir können die Lkw nur verdrängen.“ Das findet auch der Leiter des Immobilienbetriebs unbefriedigend. Weiß er doch, dass sich die Brummifahrer dann woanders einen Platz suchen müssen. Es gibt unter anderem schon Beschwerden aus der Klosengartenstraße in Liblar.

Doch bei den Bussen ist der Fall anders gelagert. Es handelt sich dabei um Fahrzeuge des Erftstädter Unternehmens Gäke. „Hierbei müssen wir etwas für ein ortsansässiges Unternehmen tun“, sagt Risthaus.

Unternehmer Dieter Gäke bestätigt auf Anfrage der Rundschau: „Ich habe einen Betriebshof in Lechenich und die Genehmigung, darauf Busse abzustellen.“ Viele Jahre habe das problemlos funktioniert. Doch nun gebe es einen nachbarschaftlichen Rechtsstreit. „Um da etwas Ruhe ’reinzubringen, habe ich die Busse im Wirtschaftspark abgestellt“, sagt Gäke.

Nun befindet sich der Unternehmer mit der städtischen Wirtschaftsförderung im Gespräch. „Wir versuchen eine Lösung im Wirtschaftspark zu finden“, sagt Risthaus. Da gebe es beispielsweise eine Fläche unter einer Hochspannungsleitung. „Bauen ist da nicht möglich. Aber Busse abstellen geht“, sagt Risthaus. Gäke bestätigt: „Bis Mitte Dezember haben wir eine Fläche gefunden.“ Die Mitglieder des Verkehrsausschusses gewähren dem Erftstädter Unternehmer die Frist.

9. November 2012 – Kölner Rundschau, Ingo Schmitz