Logo Wirtschaftspark Erftstadt

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein, um die Suche zu starten.

Standort mit Ausblick

Wirtschaftpark kriegt Breitband

verfasst am 4. Februar 2013 um 16:16 Uhr

Erftstadt. Freiflächen gibt es noch genug im Wirtschaftspark. Da kann es wohl nicht schaden, die Attraktivitätder Grundstücke für Unternehmer zu steigern. Die Telekom baut das Internetnetz in dem Gewerbegebiet mit Breitband aus. 70.000 Euro zahlt Erftstadt dem Kommunikationsriesen dafür.

50 Megabit pro Sekunde, das ist die Datenmenge, die die Telekom für den Wirtschaftspark in Aussicht stellt. Dabei ist die hohe Geschwindigkeit nicht nur für Firmen interessant, die mit dem Gedanken schwanger gehen, sich im Erftstädter Vorzeige-Gewerbegebiet anzusiedeln. Auch die Unternehmen, die sich bereits dort angesiedelt haben, haben Interesse an der schnelleren Internetverbindung. Dieser Wunsch wurde von Unternehmen bei einem „Gewerbegebietsgespräch“ geäußert.

Daraufhin hat die Stadt ein Auswahlverfahrenmit mit den infrage kommenden Kommuniaktionsunternehmen gestartet. Die traurige Wahrheit: Kein Unternehmen ist mehr bereit, das unternehmerische Risiko vollends zu tragen. Damit die Kommunikationsfirmen im Wirtschaftspark mit Breitbandverbindungen auf Kundenfang gehen, muss die Stadt Ihnen Geld zahlen.

Nach dem Auswahlverfahren hat schließlich die Telekom den Zuschlag bekommen. Die Stadt Erftstadt zahlt dem Unternehmen aus Bonn dafür 70.000 Euro. „Leider bekommen wir für diesen Internetausbau keine Fördermittel mehr“, sagt Stadtsprecherin Margret Leder.

Anders sah das noch aus, als die Telekom die im Internetbereich unterversorgten Stadtteile Friesheim, Gymnich, Erp, Bliesheim und Dirmerzheim mit Breitband versorgten. Damals standen Fördermittel des Landes zur Verfügung. 207.000 Euro mussten bezahlt werden. 180.000 wurden davon zugeschossen.

Dennoch, für Verwaltungsschef Volker Erner gibt es zum Ausbau keine Alternative: „Diese Maßnahme dient der Standortsicherung und ist eine Investition in die Zukunft, um den bestehenden und neuen Firmen eine adäquate Infrastruktur zu bieten.“ Voraussichtlich im Sommer soll die Breitbandverbindung stehen.

22. Januar 2013 – Kölner Rundschau, Ingo Schmitz