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Standort mit Ausblick

Das Unternehmen Hohl siedelt sich im Wirtschaftspark an

Erftstadt-Lechenich. Ein weiteres Grundstück am Albert-Einstein-Ring im Wirtschaftspark wird nun bebaut. Es handelt sich um das Unternehmen der Brüder Frank, Thorsten und Dirk Hohl. Gegründet wurde die Firma 1985 als selbstständiges Subunternehmen für Montage und Roll- und Sektionaltoren von Rüdiger Hohl. „Durch Vertrieb von Industrietoren und Zugewinn einiger Kunden wuchs der Betrieb langsam und 1995 errichteten wir unsere erste Halle in Euskirchen.“ 2001 starb der Seniorchef.

„Aufgrund unterschiedlicher Ansichten wurde der väterliche Betrieb zwischen uns drei Söhnen aufgeteilt, wobei ich und mein Bruder Thorsten die Sparte Tore und Türen weitergeführt haben und Dirk den Messebau erfolgreich ausgebaut hat“, berichtet Frank Hohl. „2004 haben wir uns als Brüder wieder zusammengeschlossen und die Firma weiter ausgebaut. Vier Jahre später haben wir die Firma VeDa Bauelemente in Nörvenich übernommen und in unsere Firmengruppe integriert.“

Die Brüder haben sich mehrfach weitergebildet und konnten weitere Sparten ins Firmenprofil aufnehmen: Sie absolvierten eine Sachkundigen-Prüfung für die Wartung und Prüfung kraftbetätigter Tore (UVV-Prüfung von Industrietoren), eine Sachkundigen-Prüfung für die Wartung und Prüfung von ortsfesten Regalsystemen (UVV-Prüfung von Hochregalen), ein Brandschutzseminar zum Einbau  und Vertrieb feuerfester Türen und Tore (Montage und UVV-Prüfung feuerfester Türen und Tore), sowie zahlreiche Lehrgänge über Industrietore und Steuerungen.

„Unsere Hauptaufmerksamkeit liegt momentan im Vertrieb, Service und der Montage von Industrie- und Garagentoren“, erläutert Frank Hohl.

Anfang 2020 entschlossen die Brüder sich, in Erinnerung an ihre Eltern, eine eigene Halle zu bauen, um Bleibendes zu schaffen. So erwarben Frank und Dirk Hohl ein 3000 Quadratmeter großes Grundstück im Wirtschaftspark, auf der nun eine 1000 Quadratmeter große Halle mit Bürotrakt gebaut wird. 600 Quadratmeter  werden für den Eigenbedarf benötigt. Die restliche Fläche wird vermietet. Der Neubau wird voraussichtlich Ende April fertiggestellt und soll noch im Mai bezogen werden. Das Unternehmen hat fünf Angestellte, nach dem Umzug kommen noch zwei weitere hinzu.

Die Firmenchefs hoffen, dass das Unternehmen später von den beiden Söhnen Dirk Hohls in dritter Generation weitergeführt wird.

2. Februar 2021 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text & Bild)

Unternehmen für Sonderbefestigungstechnik siedelt sich an

Erftstadt-Lechenich. Ein weiteres Unternehmen siedelt sich im Wirtschaftspark an. Die Geschäftstätigkeit der Firma konzertiert sich  auf zwei Bereiche: Die Entwicklung uns Produktion von Sonderbefestigungstechnik für die Automobil-, Chemie- und Maschinenbauindustrie sowie auf die Energiewirtschaft. Zudem ist das Unternehmen aktiv in der Softwareentwicklung für die Energiewirtschaft auf dem Gebiet der dezentralen Energieumwandlung sowie der E-Commerce-Lösungen.

Eine Halle steht bereits, ein Anbau soll folgen

Das Unternehmen ist zurzeit noch in einer angemieteten Immobilie untergebracht und will an den Albert-Einstein-Ring umziehen. Ein Teil des Gebäudes steht bereits auf dem firmeneigenen 1000 Quadratmeter großen Areal. Neben der bereits errichteten 300 Quadratmeter großen Halle wird noch ein Anbau entstehen. Großzügige Platzverhältnisse, aber auch die gute Anbindung des Wirtschaftsparks an Autobahnen in der Nähe seien wichtige Kriterien für einen Umzug gewesen, berichtet das Unternehmen, das namentlich nicht genannt werden will. Trotz der sich durch die Corona-Pandemie ergebenden Einschränkungen laufe der Bau nach Plan.

28. Januar 2021 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text & Bild)

Unternehmen im Wirtschaftspark engagierte Fabian Schmelcher für ein Überraschungskonzert

Erftstadt-Lechenich. „Man muss ja umdenken, denn vieles ist in diesen Tagen nicht wie sonst“, sagt Rita Zuri vom Unternehmen TBS-Pack. Es stellt weltweit Folienverpackungen und Verpackungsmaschinen her und hat im Wirtschaftspark Lechenich seine Büro-Zentrale. Um ihre knapp 30 Mitarbeiter in der Adventszeit zu erfreuen und sie ein bisschen darüber hinweg zu zu trösten, dass die Weihnachtsfeier ausfällt, hatte die Geschäftsführung eine Überraschung geplant. Sie griff die Idee der Fensterkonzerte auf und lud Sänger Fabian Schmelcher in den Innenhof der Firma ein. Überrascht öffneten die Angestellten ihre Fenster und freuten sich sichtlich über den Weihnachtsgesang.

Mit viel Swing, Liedern von Frank Sinatra und Michael Bublé, aber auch mit eigenen Weihnachtsliedern sorgte der Erftstädter Musiker für beste Stimmung. Mache Zuhörer zog es in den Hof, um mit genügend Abstand ein bisschen zu tanzen. „Das Konzert ist eine super Idee und schöne Alternative zur Weihnachtsparty, alle können fröhlich sein, und keiner wird gefährdet“, sagt Patrick Horvat, der ebenso begeistert war wie viele seiner Kollegen.

Auch für Fabian Schmelcher war das kein gewöhnlicher Auftritt. Sonst singt er viel auf Hochzeiten und würde in diesen Tagen zudem auf Bühnen auf den Weihnachtsmärkten in der Region stehen. „Es freut mich sehr, dass ich hier für die Menschen singen konnte“, betonte er. Das sei immerhin eine Möglichkeit aufzutreten. Als Gäste schauten am frühen Abend auch Bürgermeisterin Carolin Weitzel und Achim Ole Leger von der städtischen Wirtschaftsförderung vorbei.

„Mit diesem Konzert wollten wir uns bei unserem Mitarbeitern auch für ihr Engagement und ihren tollen Einsatz in den letzten Monaten bedanken, die für alle nicht leicht waren“, resümierte TBS-Pack-Geschäftsführer Thomas Stumpp. „Bisher mussten wir keine Kurzarbeit anmelden.“ Das lag auch daran, dass das Unternehmen in die Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken eingestiegen ist und dafür eine Maschine gekauft hat. Es beliefert unter anderem Erftstädter Apotheken.

Die Firma TBS (die Abkürzung steht für die Anfangsbuchstaben der Namen aller drei Unternehmensgründer) ist Mitte 2019 aus Köln aufein 3500 Quadratmeter großes Grundstück im Wirtschaftspark gezogen. Mit der Althoff Industrie- und Verwaltungsbau GmbH aus Meschede baute sie ein Bürogebäude mit Entwicklungsbereich (Technikum) und eine Lagerhalle. Eine Photovoltaikanlage deckt den Eigenbedarf an Strom. Rund drei Millionen Euro wurden investiert. TBS produziert unter der Eigenmarke Castelli-Film Verpackungs- und Schrumpffolien, unter der Eigenmarke Nero-Pack werden Verpackungsmaschinen individuell konzipiert und hergestellt.

27. November 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Kathrin Höhne

Neubau in Lechenich bietet Platz für Gewerbe

 Erftstadt-Lechenich. Eine weitere Gewerbeimmobilie ist im Wirtschaftspark inzwischen fertig gestellt worden, Zug um Zug ziehen die neuen Mieter ein. „Der „Gewerbepark Erftstadt“ ist ein Neubauprojekt, das nicht nur Entwicklungsmöglichkeiten für Existenzgründer und Start-ups bietet, sondern auch einen neuen langfristigen Standort für etablierte Unternehmen schafft“, erläutert Christiane Hettich, Wohnungsverwalterin und zuständig für Gewerbevermarktung der in Pulheim ansässigen Mauritius-Unternehmensgruppe.

Die Gruppe, deren Kerngeschäft die Projektentwicklung ist, vermietet die Hallen und verwaltet sie auch. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 3,6 Millionen Euro. „Es wird Platz für mittelständische Mieter geschaffen, die fortan ihr Unternehmen in einem modernen Hallenkomplex, mit einem sehr gepflegten Erscheinungsbild, im Wirtschaftspark Erftstadt führen möchten.“ Jedes der 16 Einheiten in einer Größe von 150 bis 280 Quadratmetern verfügt laut Hettich über hochwertige Ausstattung. So besitzen die Einheiten neben Halle, Tür und Tor auch über ein Büro mit Duschbad und WC im Erdgeschoss, Glasfaseranschluss für schnelles Internet, energiesparende LED-Beleuchtung, mindestens jeweils zwei Stellplätze und eine Videoüberwachung.

Die Arbeiten auf dem 5700 Quadratmeter großen Grundstück an der Otto-Hahn-Allee 35 in Sichtweite des benachbarten Depot des Logistikers DPD wurden binnen eines Jahres ausgeführt. Die ersten Mieter sind bereits eingezogen, unter ihnen eine Baufirma und ein Unternehmen aus dem arabischen Raum, das sich auf die Produktion von Halal-Süßwaren spezialisiert hat. Weitere Mieter sind eine Kosmetikfirma mit Spezialisierung auf Nagellack, ein Unternehmen aus dem Bereich Personaltraining sowie ein Beerdigungsinstitut. Eine weitere Halle ist reserviert für eine kleine Produktionsfirma für Naturkosmetik aus der Region. Das Areal wird noch eingezäunt und Grünanlagen hergerichtet.

29. Oktober 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text & Bild)

Parkende Lastwagen im Wirtschaftspark sorgen für Ärger

Erftstadt-Lechenich. „Wir haben die Faxen dicke“, sagt Bernd Ehm. Der Versicherungsmakler sitzt mit seiner Firma am Albert-Einstein-Ring im Erftstädter Wirtschaftspark, unweit der dortigen Tankstelle. Grund für den Ärger des Anwohners wie auch vieler anderer Betroffener im Wirtschaftspark ist das Problem mit unrechtmäßig parkenden Lastwagen.

Die großen Gefährte lassen nach Beobachtung Ehms die Motoren tagsüber und nachts laufen. Entsprechend sei die Lärmbelästigung. Zeitweise würden mehr als zehn Trucks auf dem Gelände zwischen Tankstelle und Wirtschaftspark abgestellt. Dies sei verboten und vom Ordnungsamt müsse hier mittels Kontrollen härter durchgegriffen werden.

Sperren aus Paletten werden entfernt

„Die Trucker tun mir auch leid, aber wir hier können auch nichts für die Situation“, betont Ehm. Tatsächlich habe sich das Problem auf den Einstein-Ring verlagert, weil hier noch keine Parkbuchten geschaffen wurden, die nur Platz für Autos bieten. Dieser Ausbau hatte zuvor an der benachbarten Otto-Hahn-Allee stattgefunden, seitdem hat sich die Lage dort deutlich verbessert.

Nicht nur der Bereich vor der Tankstelle, sondern auch entlang des Einstein-Rings würden immer wieder Lastwagen geparkt, beobachtete Anwohner Milos Tichy, der über den Räumen einer Tierphysiotherapie wohnt. Kunden wüssten oftmals nicht, wo sie wegen der Lkw parken sollten. Von Anwohnern errichtete Sperren aus Paletten, die das Parken großer Gefährte am Straßenrand unterbinden sollten, würden oftmals einfach entfernt und ins Feld geschmissen.

Gesprächsversuche scheitern

Versuche, mit den Lkw-Fahrern ins Gespräch zu kommen, seien gescheitert. Problematisch ist laut Tichy auch das Abstellen von Sattelaufliegern an unübersichtlichen Stellen. Hier drohe Unfallgefahr. Ebenso seien immer wieder Trucks zu beobachten, die über die Straßen rasten. Nicht zu vergessen seien häufig zugeparkte Einfahrten von Firmengrundstücken oder blockierte Privatparkplätze. Und ebenfalls ein Ärgernis: der wilde Müll und die Hinterlassenschaften der Trucker, die Grünflächen ihre Notdurft verrichteten.

28. Oktober 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text & Bild)