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Standort mit Ausblick

Gewerbeansiedelung: Möglicher Investor soll Auskunft geben.

Erftstadt. Die Fraktionen fordern Klarheit über das geplante Möbelhaus, das im WirtschaftsPark am Lechenicher Ortsrand entstehen könnte. Im Ausschuss für Immobilienwirtschaft machten sie deutlich ihren Unmut darüber Luft, dass weder der Betreiber des Hauses noch Einzelheiten zum Gebäude selbst bekannt seien. Die Stadtverwaltung hatte bereits einen unterschriftsreifen notariellen Kaufvertrag ausarbeiten lasse, ebenso einen Text zum städtebaulichen Vertrag.

Der Kaufvertrag hätte dem Investor die Möglichkeit eingeräumt, bis 2018 von seinem Vorhaben zurücktreten zu können. Das aber hätte die Stadt für drei Jahre gebunden, eine anderweitige Vermarktung des Areals wäre nicht möglich gewesen. Wegen der einmütigen Kritik im Ausschuss zog die Verwaltung ihre Vorlagen zurück.

Bürgermeister Volker Erner kündigte an, sich mit dem potenziellen Investor André Kleinpoppen, der auf seiner Homepage bereits mit einem „Einrichtungshaus Erftstadt“ wirbt, in Verbindung zu setzen. Er werde ihm gegenüber den Unmut der Fraktionen zum Ausdruck bringen. Zugleich werde der Geschäftsmann aufgefordert, entweder den Namen des Betreibers für den Möbelfachmarkt oder zumindest ein Referenzprojekt vorzustellen. Kleinpoppen soll für November in den Ausschuss für Stadtentwicklung eingeladen werden, um weitere Auskunft zu geben.

Bürgermeister Erner möchte vom Rat bis Jahresende eine Entscheidung, ob das Möbelhausprojekt weiterverfolgt werden soll oder begraben wird.

11. September 2015 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth