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Standort mit Ausblick

Neubau in Lechenich bietet Platz für Gewerbe

 Erftstadt-Lechenich. Eine weitere Gewerbeimmobilie ist im Wirtschaftspark inzwischen fertig gestellt worden, Zug um Zug ziehen die neuen Mieter ein. „Der „Gewerbepark Erftstadt“ ist ein Neubauprojekt, das nicht nur Entwicklungsmöglichkeiten für Existenzgründer und Start-ups bietet, sondern auch einen neuen langfristigen Standort für etablierte Unternehmen schafft“, erläutert Christiane Hettich, Wohnungsverwalterin und zuständig für Gewerbevermarktung der in Pulheim ansässigen Mauritius-Unternehmensgruppe.

Die Gruppe, deren Kerngeschäft die Projektentwicklung ist, vermietet die Hallen und verwaltet sie auch. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 3,6 Millionen Euro. „Es wird Platz für mittelständische Mieter geschaffen, die fortan ihr Unternehmen in einem modernen Hallenkomplex, mit einem sehr gepflegten Erscheinungsbild, im Wirtschaftspark Erftstadt führen möchten.“ Jedes der 16 Einheiten in einer Größe von 150 bis 280 Quadratmetern verfügt laut Hettich über hochwertige Ausstattung. So besitzen die Einheiten neben Halle, Tür und Tor auch über ein Büro mit Duschbad und WC im Erdgeschoss, Glasfaseranschluss für schnelles Internet, energiesparende LED-Beleuchtung, mindestens jeweils zwei Stellplätze und eine Videoüberwachung.

Die Arbeiten auf dem 5700 Quadratmeter großen Grundstück an der Otto-Hahn-Allee 35 in Sichtweite des benachbarten Depot des Logistikers DPD wurden binnen eines Jahres ausgeführt. Die ersten Mieter sind bereits eingezogen, unter ihnen eine Baufirma und ein Unternehmen aus dem arabischen Raum, das sich auf die Produktion von Halal-Süßwaren spezialisiert hat. Weitere Mieter sind eine Kosmetikfirma mit Spezialisierung auf Nagellack, ein Unternehmen aus dem Bereich Personaltraining sowie ein Beerdigungsinstitut. Eine weitere Halle ist reserviert für eine kleine Produktionsfirma für Naturkosmetik aus der Region. Das Areal wird noch eingezäunt und Grünanlagen hergerichtet.

29. Oktober 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text & Bild)

Rhein-Erft-Kreis/Erftstadt. Neben dem millionenschweren Vorhaben der Technischen Uni Köln, in Liblar einen Campus für etwa 2000 Studenten zu errichten, kann sich Erftstadt demnächst über eine zweite Großinvestition freuen – diesmal geht es um Ausbildung und Firmengründung. Denn die Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft plant in Kooperation mit den Bauwerksinnungen Köln und Rhein-Erft im Wirtschaftspark am Ortsrand von Lechenich ein „Gründer- und Bildungscampus Handwerk Rhein-Erft“.

Auf dem etwa 17 000 Quadratmeter großen Grundstück an der Bundesstraße 265/Ecke Landstraße 263 in Sichtweite des großen DPD-Logistikzentrums am Carl-Benz-Ring soll in zwei Bauabschnitten der Campus entstehen. „Lange haben wir nach solch einem Grundstück gesucht“, berichtet Heribert Ropertz, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Die gute Anbindung des Wirtschaftsparks sei ein entscheidendes Argument für den Standort.

Höfe können gemietet werden

Vor Jahren schon sei das Konzept für den Campus entwickelt worden. „Tatsache ist, dass viele kleine Betriebe es sehr schwer haben, kleine Gewerbegrundstücke von wenigen Hundert Quadratmetern oder auch nur eine Halle mit Büro zu finden“, erläuterte Ropertz. Die Kommunen könnten kaum adäquate Flächen zur Verfügung stellen. Bei einer Sitzung mit Wirtschaftsförderern aus den Kommunen habe die Kreishandwerkerschaft ihre Idee für den Campus präsentiert.

In einem ersten Bauabschnitt werden bis zu 50 Handwerkerhöfe errichtet, bestehend aus Halle, Büro und Sozialraum. Diese Höfe können dann jeweils angemietet werden. In einem zweiten Bauabschnitt werden Bauten für bis zu sechs Werkstätten errichtet, hinzu kommen zwei Gebäuderiegel, die als Büros genutzt werden können. „Wir wollen für die Zukunft bauen dank weniger
Flächenverbrauch durch Kooperation und Vernetzung“, erklärte Peter Ropertz, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, im Ausschuss für Stadtentwicklung. Dort wurde das Vorhaben präsentiert und fand Zustimmung bei allen Fraktionen. Geplant seien auf dem Grundstück Solaranlagen und begrünte Dächer, der Abfall werde gemeinsam recycelt.

Kleine und mittlere Betriebe

Insgesamt sollen in Erftstadt etwa 300 Arbeitsplätze geschaffen werden in kleinen und mittleren Betrieben. Zudem soll ein modernes Bildungs- und Dienstleistungszentrum entstehen, ausgestattet mit Werkstätten samt zentralem Lager- und Büroservice, Beratungsangebot zum Thema Digitalisierung im Handwerk und vieles mehr. Das Investitionsvolumen beziffert Heribert Ropertz auf rund 14 Millionen Euro. Investoren sind die Kreishandwerkerschaft und die ihr angeschlossenen Innungen. Das Geld wird auf dem Kapitalmarkt beschafft. Als nächste werden der Stadtrat und der Immobilienausschuss sich mit dem Thema Campus befassen. Wenn alles glatt läuft, könnte das Bauvorhaben in wenigen Jahren realisiert sein, so Heribert Ropertz. Bis dahin bleibe Zeit, das Projekt noch detaillierte vorzubereiten. „Erftstadt entwickelt sich mit Blick auf den Campus der TH und den der Kreishandwerkerschaft zum Zentrum für Bildung und Ausbildung im Kreis“, sagte Bürgermeister Volker Erner erfreut. Zugleich sei das Vorhaben in Lechenich ein großer Erfolg für die Arbeit der Wirtschaftsförderung.

VIELE ANGEBOTE

Insgesamt 1300 Mitglieder zählt die Kreishandwerkerschaft. Diese besteht seit knapp 130 Jahren und hat ihren Sitz in Frechen.

Zum Leistungsspektrum zählen Beratungen, Vertretung der Betriebe vor Arbeits- und Sozialgerichten und ein breites Informationsangebot.

Angegliedert sind der Kreishandwerkerschaft zehn Innungen. Die Zahl der Auszubildenden betrug in den zurückliegenden Jahren pro Ausbildungszeitraum etwa 1500 Personen.

Der geplante Campus in Erftstadt ist laut seinem Hauptgeschäftsführer der Erste in der Region.

5. September 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text), Kreishandwerkerschaft (Visualisierung/Foto)

Erftstadt-Lechenich. Die ersten Mieter ziehen aller Voraussicht nach schon Anfang August ein: Der Gewerbehof, den die Mauritius Gruppe im Wirtschaftspark baut, ist beinahe fertig.

Gero Placheta, geschäftsführender Gesellschafter des Pulheimer Unternehmens, stellte sine Objekt Bürgermeister Volker Erner und den beiden Wirtschaftsförderern Matthias Ketterle und Ole Leger vor.

Ende 2017 hatte die Mauritius Gruppe ein rund 5700 Quadratmeter großes Grundstück an der Otto-Hahn-Allee/Ecke An der Patria gekauft. Placheta: „Der Gewerbepark Erftstadt ist unser erstes Projekt dieser Art, wir sind aufgrund der hohen Nachfrage überzeugt, dass es erfolgreich wird.“ Das Prinzip: Start-ups, aber natürlich etablierte Unternehmen können in den Hallen unterschiedlich große Einheiten mieten – von 150 bis 280 Quadratmetern – und dabei auf die Infrastruktur des Gewerbehofes zurückgreifen. Jedes der 16 Module ist mit Tor, Büroraum und Sozialraum und eigenem Sanitärbereich ausgestattet, hat eigene Parkplätze und ist kameraüberwacht. Ein ortsansässiges Bestattungsunternehmen, ein Fensterbauer und ein Süßwarenhersteller, der direkt zwei Einheiten mietet, werden die ersten Mieter sein, die einziehen.

Die Mauritiusgruppe, deren Kerngeschäft die Projektentwicklung ist, vermietet die Hallen und wird das Objekt auch verwalten. Der erste Bauabschnitt soll im September fertig sein. Wenn sich der Bedarf abzeichnet, wird im kommenden Jahr mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. Eine weitere, 3400 Quadratmeter große Fläche, ist für eine Erweiterung reserviert.Bürgermeister Volker Erner sagte. „Die Stadt hat dieses Jahr mit dem Verkauf von drei weiteren Grundstücken die Erfolgsgeschichte des Wirtschaftsparks fortgeschrieben.“ Knapp 5500 Quadratmeter ständen kurz vor der Beurkundung.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung geht davon aus, das Ende 2021 keine Flächen im Wirtschaftspark mehr zur Verfügung stehen werden. Ähnlich sehe es im Gewerbegebiet Friesheim aus. Erner verwies auf den Ratsbeschluss, den Wirtschaftspark zu erweitern: „Damit stehen dann wieder Flächen an attraktiver Stelle zur Verfügung.“

9. Juli 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Ulla Jürgensonn (Text), Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Erftstadt (Foto)

Erftstadt-Lechenich. Die ersten Bäume im Wirtschaftspark sind nun gepflanzt. Am Albert-Einstein-Ring wurden elf Säulenamberbäume gesetzt. Ursprünglich geplant war, die Bäume am Krokusweg im Liblarer Neubaugebiet zu setzen. Das war aber laut Stadtverwaltung nicht möglich, weil in den Pflanzbeeten Leitungen verlegt waren. Eine größere Baumbepflanzung im Wirtschaftspark wird im herbst erfolgen. Welche Bäume an der Otto-Hahn-Allee gesetzt werden, steht noch nicht fest. Die Stadt werde sich da an die Baumklimaliste der deutschen Gartenamtsleiterkonferenz halten, sagte Stadtsprecherin Margret Leder.

3. Juli 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text & Bild)

Im Bereich Otto-Hahn-Allee und Albert-Einstein-Ring

Im Zuge der  Maßnahmen zur Straßenfertigstellung im WirtschaftsPark kommt es in dem Zeitraum vom 7. bis zum 10. Oktober zu Einschränkungen und Behinderungen bzgl. der Befahrbarkeit. Welche Bereiche genau betroffen sind, können dem Übersichtsplan entnommen werden. Selbstverständlich steht die Stabsstelle Wirtschaftsförderung für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

7. Oktober 2019 – Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Erftstadt