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Standort mit Ausblick

Ende 2017 hat die Mauritius Gruppe ein rund 5.700 m² großes Grundstück im WirtschaftsPark gekauft. Nun stellte der geschäftsführende Gesellschafter der Mauritius Gruppe, Gero Mauritius Placheta, den fast fertigen Gewerbehof Bürgermeister Volker Erner und den beiden Wirtschaftsförderern Matthias Ketterle und Ole Leger vor. Anfang August ziehen die ersten Mieter ein.

Mit dem Projekt „Gewerbepark Erftstadt“ wurden am Standort WirtschaftsPark Erftstadt Entwicklungsmöglichkeiten für Existenzgründer/Startups geschaffen. Auch etablierte Unternehmen können hier einen neuen und langfristigen Standort finden. Die ersten Mieter ziehen demnächst ein: ein ortsansässiges Bestattungsunternehmen, ein Fensterbauer und ein Süßwarenhersteller, der direkt zwei Einheiten anmietet.

Architektonisch fügt sich das Objekt, das entlang der Otto-Hahn-Allee/Ecke „An der Patria“ liegt, durch seine moderne und schlichte, aber ebenso hochwertige Hallenoptik in die bereits bestehende Umgebung des WirtschaftsParks gut ein. Die Hallenmodule sind mit Tor, Büroraum und Sozialraum und eigenem Sanitärbereich ausgestattet. Die 16 Einheiten bieten jeweils zwischen 150 – 280 m² Nutzfläche. Zudem besitzt jedes Hallensegment eigene Parkplätze und ist kameraüberwacht, so dass auch das Thema Sicherheit im Objekt für die Mieter gewährleistet ist. Die Vermietung der Hallen läuft provisionsfrei direkt über die Mauritius Gruppe. Ebenso die Betreuung der jeweiligen Mieter und die Verwaltung des Objektes. Das Kerngeschäft der, in Pulheim ansässigen, Mauritius Gruppe ist die Projektentwicklung, die sich in die Bereiche Neubau, Sanierung und Revitalisierung von Gewerbe- und Wohnimmobilien unterteilt.

Placheta: „Das Projekt Gewerbepark Erftstadt ist unser erstes Projekt dieser Art, wir sind auf Grund der aktuell hohen Mieternachfrage überzeugt, dass das Projekt erfolgreich wird und einen Mehrwert für den WirtschaftsPark Erftstadt bieten wird.“  

Das Projekt wird in zwei Bauabschnitten entwickelt. Der erste Bauabschnitt wird im September 2020 fertiggestellt. Es ist geplant bei weiterhin bestehender Nachfrage den 2. Bauabschnitt 2021 zu beginnen. Eine weitere Teilfläche mit der Größe von ca. 3.400 m² ist für eine Erweiterung optional reserviert.

Bürgermeister Volker Erner freut sich über den gelungenen Start der Vermietung des Gewerbehofes: „De Stadt hat dieses Jahr mit dem Verkauf von drei weiteren Grundstücken die Erfolgsgeschichte des WirtschaftsParks fortgeschrieben.“ Knapp 5.500 m² wurden verkauft. Zwei weitere Grundstücksverkäufe mit rund 7.000 m² stehen vor der Beurkundung.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung geht davon aus, dass Ende 2021 keine Flächen mehr im WirtschaftsPark zur Verfügung stehen werden. Eine ähnliche Situation stellt sich auch im Gewerbegebiet Friesheim dar.

Bürgermeister Volker Erner verweist auf den bereits gefassten Ratsbeschluss, den WirtschaftsPark zu erweitern: „Damit stehen dann wieder weitere Flächen an attraktiver Stelle zur Verfügung.“

Weitere Informationen unter www.mauritius-gruppe.de.

7. Juli 2020 – Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Erftstadt (Text & Foto)

Erftstadt-Lechenich – Die Halle an der Otto-Hahn-Allee nimmt schon deutlich Gestalt an. Im Erftstädter Wirtschaftspark baut der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) auf einem rund 2800 Quadratmeter großen Grundstück Lagerräume, Garagen und ein Betriebsgebäude.

Der erste Bauabschnitt mache gute Fortschritte, sagt Regionalgeschäftsführer Martin Uhle. Ende Juli sollen die Halle mit rund 800 Quadratmetern und die Garagen (180 Quadratmeter) fertig sein. Rund 600.000 Euro werde allein dieser Teil kosten, berichtet Uhle, zum Betriebsgebäude, das anschließend gebaut werden soll, könne er noch nichts Genaues sagen. Hier müsse die Planung noch den letzten Schliff bekommen.

ASB: Hauptgeschäftsstelle bleibt am Hahnacker in Liblar

In Angriff genommen werde der zweite Bauabschnitt erst, wenn der erste abgeschlossen sei. Dort sollen Ausbildungsräume und Büros einziehen. Die Hauptgeschäftsstelle des ASB bleibe aber am Hahnacker in Liblar. „Das Gebäude ist voll, da ist jedes Zimmer genutzt“, erklärt Martin Uhle das Großprojekt in Lechenich. Dort sollen auch andere Dienststellen Sachen einlagern und Fahrzeuge unterstellen können – die Rettungshundestaffel beispielsweise oder auch die Wasserrettung.

„Wir erhoffen uns eine bessere Vernetzung unserer mehr als 30 Dienststellen“ Martin Uhle, Regionalgeschäftsführer

Mit 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet der ASB im Rhein-Erft-Kreis eine breite Palette an Dienstleistungen an. Er betreibt fünf Kindergärten, ein Jugendkulturhaus, betreut psychisch kranke Menschen und Pflegebedürftige. „Wir erhoffen uns eine bessere Vernetzung unserer mehr als 30 Dienststellen“, sagt der Regionalgeschäftsführer. Dafür biete sich die Lage im Wirtschaftspark an, die neuen Gebäude seien auch für Kräfte aus anderen Kommunen über die Autobahn gut zu erreichen. In den vergangenen Wochen habe sein Interesse aber weniger dem Neubau im Wirtschaftspark gegolten als dem Bemühen, Schutzkleidung für alle Mitarbeiter zu beschaffen. Mittlerweile habe sich die Lage etwas entspannt: „Wir haben einen Vorrat an Masken, der für mindestens zwei Wochen reicht“, sagt der Geschäftsführer.

30. April 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Ulla Jürgensonn (Text & Bild)