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Standort mit Ausblick

Erftstadt-Lechenich – Die Halle an der Otto-Hahn-Allee nimmt schon deutlich Gestalt an. Im Erftstädter Wirtschaftspark baut der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) auf einem rund 2800 Quadratmeter großen Grundstück Lagerräume, Garagen und ein Betriebsgebäude.

Der erste Bauabschnitt mache gute Fortschritte, sagt Regionalgeschäftsführer Martin Uhle. Ende Juli sollen die Halle mit rund 800 Quadratmetern und die Garagen (180 Quadratmeter) fertig sein. Rund 600.000 Euro werde allein dieser Teil kosten, berichtet Uhle, zum Betriebsgebäude, das anschließend gebaut werden soll, könne er noch nichts Genaues sagen. Hier müsse die Planung noch den letzten Schliff bekommen.

ASB: Hauptgeschäftsstelle bleibt am Hahnacker in Liblar

In Angriff genommen werde der zweite Bauabschnitt erst, wenn der erste abgeschlossen sei. Dort sollen Ausbildungsräume und Büros einziehen. Die Hauptgeschäftsstelle des ASB bleibe aber am Hahnacker in Liblar. „Das Gebäude ist voll, da ist jedes Zimmer genutzt“, erklärt Martin Uhle das Großprojekt in Lechenich. Dort sollen auch andere Dienststellen Sachen einlagern und Fahrzeuge unterstellen können – die Rettungshundestaffel beispielsweise oder auch die Wasserrettung.

„Wir erhoffen uns eine bessere Vernetzung unserer mehr als 30 Dienststellen“ Martin Uhle, Regionalgeschäftsführer

Mit 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet der ASB im Rhein-Erft-Kreis eine breite Palette an Dienstleistungen an. Er betreibt fünf Kindergärten, ein Jugendkulturhaus, betreut psychisch kranke Menschen und Pflegebedürftige. „Wir erhoffen uns eine bessere Vernetzung unserer mehr als 30 Dienststellen“, sagt der Regionalgeschäftsführer. Dafür biete sich die Lage im Wirtschaftspark an, die neuen Gebäude seien auch für Kräfte aus anderen Kommunen über die Autobahn gut zu erreichen. In den vergangenen Wochen habe sein Interesse aber weniger dem Neubau im Wirtschaftspark gegolten als dem Bemühen, Schutzkleidung für alle Mitarbeiter zu beschaffen. Mittlerweile habe sich die Lage etwas entspannt: „Wir haben einen Vorrat an Masken, der für mindestens zwei Wochen reicht“, sagt der Geschäftsführer.

30. April 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Ulla Jürgensonn (Text & Bild)