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Standort mit Ausblick

Neuer Firmensitz für Autoveredelung – Firma KBR zieht in den Erftstädter Wirtschaftspark und investiert knapp eine Million Euro

verfasst am 22. Juni 2017 um 9:57 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Da schlagen Herzen von Autofans höher. Der Firma KBR Motorsport werden auch noch so spezielle Kundenwünsche in der Fahrzeugveredelung erfüllt. So werden unter anderem Edelstahl-Auspuffanlagen in Handarbeit gefertigt, Felgen in der Wunschfarbe gestaltet und beschichtet, Fahrwerke individuell angepasst, aber auch der komplette Service vom Ölwechsel bis zur täglichen TÜV-Abnahme angeboten. Oldtimer werden restauriert, und wenn die Arbeiten zwei Tage erfordern, gibt es einen Shuttleservice für Übernachtungsgäste zum Hotel Germanina in Lechenich oder zum Brühler Phantasialand. Nicht zu vergessen der besondere Reifenservice. Hier kann alles gewechselt und montiert werden, bis zur Größe 26 Zoll.

Das aus vier Kfz- und Karosseriebaumeistern bestehende Unternehmen „KBR Motorsport“ mit ihrem 43-jährigem Firmenchef Christian Kreher freut sich seit Betriebsgründung vor gut 20 Jahren über wachsende Kundschaft – von jungen Menschen bis hin zu Senioren. „Die Leute kommen aus ganz Deutschland, aber auch aus dem benachbartem Ausland zu uns“, berichtet Firmenchef Kreher. KBR ist nicht nur für eine Dienstleistungen bekannt. Das Unternehmen besitzt auch einen Rennwagen, der an Wettbewerben teilnimmt.

Zunächst befand sich der Lechenicher Firmensitz am Bonner Ring neben Ford Creutzner, dann seit etlichen Jahren an der Siemensstraße im Gewerbegebiet. Nun aber zieht das Unternehmen nach vierjähriger  Planung in eigene Räume. Sie entstehen auf einem 1500 Quadratmeter großen Grundstück an der Otto-Hahn-Allee im Wirtschaftspark. Das Areal befindet sich gegenüber einer weiteren Baustelle, wo eine Steuerberater-Sozietät ihren Firmensitz errichten lässt. Die Hochbauarbeiten an der KBR-Halle haben vor kurzem begonnen. „Dank eines hohen Grades an Vorfertigung kann die Halle in Holzständerbauweise zügig fertig gestellt werden“, so erläutert Bauleiter Adi Bitten.

Energieeffizient

Der Rohbau soll bis Mitte nächster Woche fertig sein. Bereist Ende August wolle KBR in den Wirtschaftspark umziehen, kündigt Firmenchef Kreher an. Die neue Halle, gebaut nach Plänen des Pulheimer Architekten Andreas Hardegen, werde eine Nutzfläche von rund 400 Quadratmetern und eine Höhe von 6,75 Metern haben. Die Halle, zu der auch etwas 20 Parkplätze für Mitarbeiter und Kunden zählen, beherbergt insgesamt drei Hebebühnen.

Die Halle werde höchst energieeffizient sein, kündigt Bauleiter Bitten an. Zu verdanken sei dies Dämmung, Luftwärmepumpe, kontrollierter Be- und Entlüftung mit Kreuzwärmetauscher und einer Photovoltaikanlage samt Batteriespeicher. unmittelbar neben dem Neubau entsteht ein Haus mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern, in das der Chef einzieht. „Private und berufliche Adresse kommen an einen gemeinsamen Ort. Denn ich brauche keinen räumlichen Abstand zum Betrieb, schließlich liebe und lebe ich meinen Beruf“, sagt Kreher. Die Gesamtinvestition in den neuen Standort beziffert der Unternehmer auf knapp eine Million Euro. In die Halle an der Siemensstraße werde die Firma „Zumbau Rhein-Erft“ ziehen.

22. Juni 2017 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth