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Standort mit Ausblick

Neuer Firmensitz als Blickfang – Die Gebäude des Unternehmens Canönde nehmen Gestalt an – 4,5 Millionen Euro investiert

verfasst am 22. Januar 2019 um 12:06 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Weit fortgeschritten sind die Arbeiten am Neubau des Firmensitzes der Tiefbaufirma Canönde am Carl-Benz-Ring im Wirtschaftspark Erftstadt. Auf dem mehr als 9000 Quadratmeter großen Grundstück wird aber nicht nur der Firmensitz errichtet – der derzeitige in Köttingen wird aufgegeben – , sondern hier entstehen auch eine Tankstelle und eine Waschstraße für Lastwagen. Hinzu kommen eine TÜV-Stelle für Lkw und eine Servicestation für Autoglas.

Das Bürogebäude wird rund 740 Quadratmeter groß, zwei Hallen werden knapp 1600 Quadratmeter Fläche bieten. Einen Teil des Geländes vermietet Canönde an eine Rohrleitungsfirma, mit der das Unternehmen zusammenarbeitet, weitere Partnerunternehmen könnten dazukommen.

In den neuen Standort investiert der Unternehmer Murat Canönde etwa 4,5 Millionen Euro. Im Juni, vielleicht auch schon im Mai sollen die ersten Hallen in Betrieb genommen werden. Die Gewerbehallen in Fertigbauweise haben nicht den üblichen grauen Farbton, sondern sind in Grau und Braun gehalten. „Schon von weitem soll deutlich erkennbar sein, dass hier etwas Besonderes entsteht. Und zwar sowohl in baulicher als auch in der Hinsicht, was hier konzeptionell geplant ist“, erläutert Canönde. Die Neubauten sollen eine Visitenkarte für das Unternehmen und zugleich eine Werbung für die verschiedenen Auftragnehmer (Rheinenergie, GVG, RWE und Stadtwerke) sein.

Errichtet werden die Hallen von einer niederländischen Fachfirma. Wenn die Aufbauten stehen, wird Canönde mit seinen eigenen Mitarbeitern die Rohre und Leitungen auf dem Firmengelände verlegen. Das Areal liegt zwischen dem Carl-Benz-Ring und der Lechenicher Ortsumgehung (Bundesstraße 265). Es wird vier Zufahrten in Form von Schiebetoranlagen geben. Sie befinden sich an den Eingängen der Waschstraße, des TÜV-Standortes sowie der Canönde-Verwaltung und dem übrigen Firmengelände, wo Material und Fahrzeuge des Unternehmens gelagert werden. Am Giezenbach in Köttingen hatte die Firma vor mehr als 20 Jahren mit einigen wenigen Mitarbeitern angefangen. Inzwischen sind es mehr als 80. Das Tiefbauunternehmen ist längst nicht nur im näheren Umkreis tätig, sondern hat auch Kundschaft von weiter weg.

22. Januar 2019 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Foto: Horst Komuth)

Bildunterschrift (v.l.): Murat Canönde, Architekt Gerd Quedenfeld und Bauleiter Nabil Bada.