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Standort mit Ausblick

Neubau soll Freude wecken

verfasst am 19. Mai 2020 um 14:47 Uhr

In Erftstadt entsteht ein Autohaus, dessen Architektur sich an den vier Grundelementen orientiert

Erftstadt-Lechenich. Ein neues Gebäude am Albert-Einstein-Ring im Wirtschaftspark soll zum Blickfang werden. Insbesondere aus Richtung der benachbarten Bundesstraße 265. Auf dem 3500 Quadratmeter großen Grundstück neben der Jet-Tankstelle entsteht das erste „L.I.K.E BILD.ING“, wie auf einer grünen Hinweistafel zu lesen ist. Die Abkürzung steht laut Architekt Engelbert Zepp für ein Gebäude mit vielseitigen Komponenten. Das „L“ steht für die Lage, das „I“ für die Idee oder den innovativen Gedanken der Struktur sowie der Nutzung. Das „K“weist auf die besondere Konstruktion hin und das „E“ auf Energieeffizienz. Letztere soll durch eine besondere Bauweise erreicht werden. Namenszug und Symbol für diese Gebäudeform sind bewusst gewählt. „Der Betrachter soll beim Anblick des Gebäudes Freude empfinden“, erläutert Zepp.

Heizen und Kühlen

Der Neubau eines Erftstädter Investors besitzt Decken, die so konstruiert sind, dass sie sowohl heizen als auch kühlen. Das Dach mit seiner geschwungenen Konstruktion wird begrünt. Durch die Möglichkeit der Wasserspeicherung soll ein optimales Raumklima geschaffen werden. Vom Dach aus gelangt man über ein Atrium zu einem ansprechend gestalteten Aufenthaltsort, der für Arbeitspausen
und Muße bestimmt ist. Auf dem Dach befinden sich zudem Anlagen für Photovoltaik und Solarthermie für Strom und Wasser. Der überwiegende Teil des Energiebedarfs wird durch Wärmepumpe und Gasthermie gedeckt.

Ein futuristischer Baukörper mit großen Öffnungen sei geplant, erläutert Zepp. Auf der Ostseite zum Römerhofpark hin liegen die Verwaltungsräume. Zur B 265 hin öffnet sich der Bau mit einer großen Glasfront des Showrooms. Die Front ist 16 Meter breit und vier Meter hoch. Präsentiert wird hier „Hochwertiges aus der Kfz-Branche“. Das Erdgeschoss wird als Lager und Werkstatt genutzt. Hinzu kommen soziale Nebenräume. Die vier Grundelemente sollen sich im Erscheinungsbild des Bauwerks wiederfinden. Dünne, korallenförmig anmutende Stäbe im Erdgeschoss stehen für das Element Wasser. Diese werden von hinten durch eine Konstruktion aus Milchglas beleuchtet. Die metallische Struktur des darüber befindlichen Baukörpers sollen Assoziationen wecken zu den Elementen Erde und Feuer. Das begrünte Dach und der Dunst, der sich aus den Pflanzen entwickeln wird, veranschaulichen das Element Luft. Alles zusammen werde ins Bild gesetzt, ermöglicht durch entsprechende
Ingenieurskunst, sagt Zepp.

Das Gesamtkonzept für den Neubau im Wirtschaftspark haben Engelbert Zepp und sein Sohn Hermann, ein angehender Architekt, entwickelt. Das Gebäude im Wirtschaftspark
soll im Winter, spätestens im Frühjahr kommenden Jahres fertig werden. Bereits jetzt haben sich laut Zepp weitere Interessenten für Gebäude mit der besonderen Konzeption gemeldet.

19. Mai 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth