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Standort mit Ausblick

Möbelhaus hält wohl Einzug

verfasst am 26. Juni 2014 um 15:38 Uhr

Erftstadt. Alle Signal stehen auf Grün. Die Fraktionsvorsitzenden zeigen Wohlwollen, ein Gutachten sieht keine Probleme, der Investor scheint wild entschlossen. Kommt nichts Unerwartetes mehr dazwischen, könnten bis Ende des Jahres die Weichen dafür gestellt sein, dass sich ein Möbelhaus im Wirtschaftspark von Erftstadt ansiedelt.

Am vergangenen Dienstagabend trafen sich die Spitzen der Ratsfraktionen im Liblarer Rathaus mit Bürgermeister Volker Erner zu einem sogenannten interfraktionellen Gespräch. Auf der Tagesordnung stand ein Gutachten über eine eventuelle Ansiedlung eines Möbelhauses in Lechenich. In Auftrag gegeben hatte die Untersuchung die Stadt. Die Aufgabe übernahm ein Institut, mit dem die Verwaltung schon des öfteren zusammengearbeitet hat.

Das Ergebnis des Gutachtens ist wohl eindeutig. Gegen eine Ansiedlung eines Möbelhauses in dem geplanten Umfang spricht nichts. Hält sich der Betreiber vor allem an die Höchstgrenzen bei den Nebensortimenten – vertreibt er also nicht in überbordendem Maße Wohnaccessoires, Geschirr oder Festtagsschmuck – gefährde das nicht die Geschäftswelt in der Lechenicher Innenstadt.

Der Name des Betreibers unterliegt absoluter Geheimhaltung.

Hochpreisiges Angebot

Es heißt, würde öffentlich, welches Möbelhausunternehmen hinter dem Investor steht, sei das Angebot hinfällig. Soviel nur: Es soll sich um hochpreisige Möbel handeln. Fest scheint aber zu stehen, dass die Verkaufsfläche in den neuesten Planungen verringert worden ist. Bisher stand immer eine Grundfläche von rund 50 000 Quadratmeter in Rede. Nun gehen die Planer wohl von rund 30 000 Quadratmetern aus.

Die Resonanz bei den Fraktionsvorsitzenden wird als rundweg positiv beschrieben. Vor allem die beiden großen Fraktionen wollen die Sommerferien dazu nutzen, sich über die Pläne zu beratschlagen. Dann könnten in den entsprechenden Fachausschüssen, die ab September wieder tagen, die ersten Diskussionen geführt und Entscheidungen gefällt werden. Geplant ist, dass in einer Ratssitzung noch vor Weihnachten der endgültige Beschluss folgt.

26. Juni 2014 – Kölner Rundschau von Ingo Schmitz