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Standort mit Ausblick

Mit Hochspannung in Erftstadt

verfasst am 29. November 2013 um 15:48 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Rund 25 Mitarbeiter des Dortmunder Übertragungs-Netzbetreibers Amprion GmbH haben ihre Arbeit am neuen Standort Otto-Hahn-Allee im Erftstädter Wirtschaftspark aufgenommen. Das Unternehmen investierte in die Werkstätten und Bürogebäude mehr als zwei Millionen Euro. Bei der Suche nach dem neuen Grundstück sei die Firma maßgeblich von der städtischen Wirtschaftsförderung unterstützt worden, betont Pressesprecher Dr. Andreas Preuß.

„Wir konzentrieren hier Mitarbeiter mehrerer Abteilungen“ – Andreas Klein, Betriebsleiter Amprion

„Wir konzentrieren hier Mitarbeiter mehrerer Abteilungen, die zuvor an verschiedenen Standorten tätig waren“, erläuterte Betriebsleiter Andreas Klein anlässlich einer Feier zur offiziellen Präsentation des Neubaus. Auf dem rund 7.500 Quadratmeter großen Grundstück entstanden Büros, Werkstätten und mehrere Garagen. Der Bürotrakt verfügt über große Glasflächen. „Damit soll auch die Transparenz und Offenheit unseres Unternehmens auf architektonische Weise verdeutlich werden“, erläutert Preuß.

Die Bauzeit betrugt rund ein Jahr. Amprion bildet in Erftstadt auch in gewerblich-technischen Berufen aus. Derzeit ist am Standort Erftstadt ein Auszubildender tätig. Für das kommende Ausbildungsjahr werden noch Interessenten gesucht. Amprion betreibt mit 11.000 Kilometern das längste Hochspannungsnetz in Deutschland. „Von Niedersachsen bis zu den Alpen werden mehr als 27 Millionen Menschen über das Amprion-Netz versorgt.“

Darüber hinaus sei das Unternehmen verantwortlich für die Koordination des Verbundbetriebs in Deutschland. Insgesamt hat die Firma rund 950 Mitarbeiter. Bürgermeister Erner besichtigte die Firma mit den Kollegen von der Wirtschaftsförderung im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier. „Die Firma Amprion passt mit ihrem Firmengelände hervorragend in unsere Vorstellungen für die Entwicklung des Wirtschaftsparks“, betonte der Verwaltungschef.

In dem Gewerbegebiet seien noch rund 15 Hektar freie Flächen vorhanden. Erst diese Woche waren im Ausschuss für Immobilienwirtschaft zwei neue Ansiedelungen beschlossen worden. Die Stadt verkauft für 660000 Euro ein 11000 Quadratmeter großes Grundstück an die Metallbaufirma Ulrich GmbH aus Lechenich. Sie ist auf die Konstruktion und den Bau von Treppen und Vordach- sowie Geländersystemen aus hochwertigem Edelstahl spezialisiert.

Ein etwa 5300 Quadratmeter großes Areal wird an eine Investorin aus Erp veräußert, die in Lechenich ein Geschäft für Hundefutter und Zubehör betreibt und einen Hundesalon vermietet hat. Sie möchte im Wirtschaftspark eine Hundetagespension zusammen mit einem Futterfachgeschäft errichten. In einer etwa 1200 Quadratmeter großen Halle soll es zudem einen Hundefrisörsalon, einen Tiefkühlraum für Futter, einen Seminarraum für eine Hundeschule und sogar einen Atriumgarten mit Hunde-Café geben. Auf dem Außengelände soll für die Pensionshunde eine Auslauffläche angelegt werden.

29. November 2013 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth