Logo Wirtschaftspark Erftstadt

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein, um die Suche zu starten.

Standort mit Ausblick

Mehr Platz am neuen Standort – Stadtwerke und Bauhof können in den Wirtschaftspark umziehen

verfasst am 18. Mai 2018 um 10:15 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Die Stadtwerke mit Sitz am Michael-Schiffer-Weg und der städtische Bauhof am Kölner Ring können auf ein Grundstück im Eingangsbereich des Wirtschaftsparks unweit der Jet-Tankstelle am Albert-Einstein-Ring umziehen. Der entsprechende Grundstückserwerb des Eigenbetriebs Stadtwerke wurde vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung von allen Fraktionen (bis auf die FDP) beschlossen. Nach einer weiteren Beratung am 19. Juni kann der Grundstückserwerb dann auf der Ratssitzung am 4. Juli beschlossen werden.

Areal besteht aus drei Flurstücken

Das für den Umzug bestimmte Areal im Wirtschaftspark besteht aus drei Flurstücken und hat eine Gesamtgröße von etwas mehr als 7000 Quadratmetern. Vor einiger Zeit schon gab es einen
Prüfauftrag der Grünen, ob sich durch eine Verlagerung von Stadtwerken und Bauhof an einen gemeinsamen neuen Standort Synergieeffekte ergeben könnten. So könnten Geräte und Material gemeinsam gelagert werden. Die SPD hatte sich dem Prüfauftrag angeschlossen. Die Verwaltung hatte darauf hingewiesen, dass konkrete Vorteile eines gemeinsamen Standortes derzeit noch nicht deutlich zu erkennen seien. Auch deswegen, weil am Kölner Ring erst vor kurzem eine neue Lagerhalle für den Bauhof errichtet worden sei. Allerdings gibt es bei einigen im Ausschuss auch Skepsis, dass das zu
erwerbende Grundstück im Wirtschaftspark überdimensioniert ist. Doch gibt es zu einem späteren Zeitpunkt auch Platzbedarf für eine mögliche städtische Wohnungsbau-oder eine Entsorgungsgesellschaft. Diese könnten dann auch im Wirtschaftspark ihren Standort haben. Zumindest die Verlagerung der Stadtwerke ist nach Meinung von Claudia Siebolds, Vorsitzende des Betriebsausschusses Stadtwerke, überaus sinnvoll. Zum einen stünde den Stadtwerken mehr Platz zur Verfügung, der auch gebraucht werde. Denn das vorhandene Betriebsgelände mit etwa 3000 Quadratmetern sei vor Ort nun mal nicht erweiterungsfähig. Für Büros, Lager und Fahrzeuge werde aber mehr Platz benötigt. Und der stehe im Wirtschaftspark zur Verfügung. Zudem befinde sich gegenüber der vorhandenen Werkszufahrt ein Seniorenzentrum, was auch nicht ideal sei. Bei einer Standortverlagerung des Eigenbetriebs lasse sich das Betriebsgrundstück am Michael-Schiffer-Weg mühelos für Wohnbebauung vermarkten.

18. Mai 2018 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth