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Standort mit Ausblick

Mehr Müll, weniger Busse

verfasst am 25. Februar 2013 um 16:05 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Das eine Problem ist gerade gelöst worden, da ist das nächste bereits da. Erst beeinträchtigen abgestellte Großfahrzeuge das Bild des Wirtschaftsparks, und nun macht der wilde Müll auf dem weitläufigen Areal der Stadt zu schaffen.

Monatelang waren auf den mit Schotter provisorisch hergerichteten Seitenstreifen entlang der Straße im Gewerbegebiet Busse des ortsansässigen Unternehmens Theo Gäke über die Wochenenden abgestellt worden. Sehr zum Missfallen einiger Stadtverordneter, die die Attraktivität des Parks dadurch stark beeinträchtigt sahen und befürchteten, potenzielle Investoren würden abgeschreckt. Das Problem mit den Bussen wurde vor einigen Wochen gelöst. Bis zu 50 Busse parken nun auf einem etwa 15?000 Quadratmeter großen Gelände, das der Fuhrunternehmer im Gewerbegebiet von Quadrath-Ichendorf angemietet hat. „Ich hatte auch überlegt, im Gewerbegebiet an der Lechenicher Zunftstraße ein Gelände zu nutzen. Aber hier hätte es womöglich auch Probleme wegen der vielen geparkten Fahrzeuge gegeben. Ebenso war geprüft worden, neben dem Gelände von DPD ein Areal zu erwerben, um dort Busse zu parken. Doch in dem Bereich ist jetzt schon die Lärmgrenze wegen der Fahrzeugbewegungen fast erreicht“, erläutert Gäke.

Daher habe er sich für die Fläche in Bergheim entschieden. Damit verbunden seien allerdings auch zusätzliche Kosten. „Neben dem Mietpreis kommen auch die Ausgaben für die zusätzlichen Fahrten zwischen Bergheim und Erftstadt hinzu. Denn der Betriebsstandort hier an der Zunftstraße, wo die Fahrzeuge gewaschen und betankt werden, bleibt natürlich erhalten“, erläutert der Unternehmer.

Im Wirtschaftspark hat die Zahl der abgestellten Großfahrzeuge inzwischen deutlich abgenommen. Nächste Woche sollen nach Auskunft der Stadtverwaltung Halteverbotsschilder aufgestellt werden. „Wir hoffen, dass dann auch das Problem mit dem wilden Müll im Wirtschaftspark verschwindet“, so Pressesprecherin Margret Leder.

Denn es sei davon auszugehen, dass der Unrat nicht von Spaziergängern, sondern von einer Personengruppe stamme, die sich dort gelegentlich mit Wohnwagen aufhalte. Ein Teil des Mülls auf den Feldern stamme auch von Leuten, die ihren Müll auf der B 265 aus dem Auto würfen.

14. Februar 2013 – Kölner Stadt-Anzeiger, Horst Komuth