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Standort mit Ausblick

Lösung für Busse in Sicht

verfasst am 13. November 2012 um 16:34 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Immer noch sind große Teile der Parkstreifen entlang der Otto-Hahn-Allee und des Albert-Einstein-Rings mit Lastwagen zugeparkt. Die Parkstreifen sind provisorisch mit Schotter hergerichtet. An Wochenenden stehen die Fahrzeuge hier in einigen Bereichen Stoßstange an Stoßstange.

Die CDU-Stadtverordneten Marianne Ludemann und Albert Granrath hatten beantragt, dass die Verwaltung die Möglichkeit eines Park- und Stellverbotes für Lastwagen und Container, die längerfristig auf den Straßen und Randstreifen im Wirtschaftspark abgestellt werden, prüfen sollte. Außerdem sollte geschaut werden, ob für LKW eigene Stellflächen geschaffen werden können. Nach Meinung der Verwaltung sei es durchaus möglich, entsprechende Parkverbote einzurichten. Das Abstellen von LKW-Containern auf der Fahrbahn sei grundsätzlich genehmigungspflichtig, stellte die Verwaltung im Ausschuss für öffentliche Ordnung fest.

Die meisten geparkten Fahrzeuge gehören dem Erftstädter Busunternehmen Gäke. Die Verwaltung bespricht sich derzeit, um eine Lösung zu erarbeiten. Diese zeichnet sich laut Verwaltung bis Ende des Jahres ab. „Demnach werde ich ein nächtliches Parkverbot für LKW im Wirtschaftspark anordnen“, kündigte Ordnungsdezernent Volker Erner an.

Die Zahl der im Wirtschaftspark auch über Nacht abgestellten Lkw habe in den vergangenen Monaten zugenommen. Dafür gebe es vor allem zwei Gründe: Zum einen reichten derzeit die Stellplätze an den Autobahnen nicht aus. Die Fahrer wichen daher auf andere Standorte aus. Zum anderen verfügten einige Speditionen nicht über eigene Betriebshöfe. Die Fahrer stellten ihre Fahrzeuge dann in der Nähe ihres Wohnortes im öffentlichen Straßenraum ab.

Gegen Autohof

Es sei aber nicht die Aufgabe der Stadt, Ersatz für fehlende Stellplätze an Bundesautobahnen zu schaffen. Im Stadtgebiet stünden derzeit dazu auch keine ausreichenden Flächen zur Verfügung. Der Wirtschaftspark sei auch nicht geeignet, dort einen „Autohof“ anzusiedeln. Er passe zum einen nicht zum Charakter des Gebietes. Zum anderen sei die Wirtschaftlichkeit einer solchen Einrichtung sofort gefährdet, wenn der Rastplatz Ville an der A 1 ausgebaut werden sollte. Für das Problem mit den abgestellten Bussen zeichnet sich jedoch eine Lösung ab.

Laut Ortsbürgermeister Hans Oberhofer bietet sich als Stellfläche für die Fahrzeuge ein Grundstück in unmittelbarer Nähe des Firmensitzes von Gäke an. Die gerade planierte Fläche befinde sich unter Hochspannungsleitungen des RWE an der Zufahrt zum Gewerbegebiet Zunftstraße. Weil ebendieses Grundstück an sehr zentraler Stelle liege, solle dort auch für eine ansehnliche Gestaltung des Geländes gesorgt werden, fordert Ratsfrau Ludemann. Das betreffe sowohl die Einfriedung des Geländes als auch „ein geordnetes Parken der Fahrzeuge“. DieFläche wurde erst vor Kurzem von Wildwuchs befreit und planiert.

13. November 2012 – Kölner Stadt-Anzeiger, Horst Komuth