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Standort mit Ausblick

Kommentar zur Absage an Investor – Von Bernd Rupprecht, Kölner Stadt-Anzeiger

verfasst am 17. Dezember 2015 um 9:34 Uhr

Lieber ein Ende mit Schrecken

Um es deutlich zu sagen: Die Stadt Erftstadt ist mitnichten auf einen bestimmten Investor angewiesen. Und deswegen ist die Entscheidung, das Kapitel Möbelhaus mit Investor Kleinpoppen zu begraben, absolut richtig. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Der Investor hat in den vergangenen Wochen von verschiedenen Seiten mitbekommen, dass die anfänglich zugewandte Stimmung ob seines nebulösem Projektes kippte. Spätestens dann hätte er die Katze aus dem Sack lassen müssen, stattdessen hat er mit seinen Äußerungen und seinem Auftreten sämtlichen Kredit verspielt. Seriös geht anders. Und es ist nun auch müßig, darüber zu spekulieren, ob er jemals wirklich einen Betreiber an der Angel hatte, der ernsthaft gewillt war, in Erftstadt zu investieren. Der Spuk ist vorbei, fertig. Dennoch ist es sicherlich nicht falsch, von diesem Vorgang zu lernen. Erftstadt und die Lage des Wirtschaftsparks sind wegen guter Verkehrsanbindung attraktiv für Investoren. Entweder kommt ein Anderer, oder die Verwaltung kann sich selbst bemühen. Dabei sind dann auch die Spielregeln vielleicht klarer als vor Monaten. Wirklich ernsthaft Interessierte werden mit Sicherheit im Rathaus herzlich willkommen geheißen. Aber gespielt werden sollte letztlich mit offenen Karten. Das schafft Vertrauen, und dann sind auch Politik und Verwaltung bereit, Energie in Projekte zu stecken. Und mit diesem Ausblick kann Erftstadt gelassen ins neue Jahr sehen.

17. Dezember 2015 – Kölner Stadt-Anzeiger von Bernd Rupprecht