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Standort mit Ausblick

Investition – 26 kleine Lagerhallen geplant

verfasst am 4. November 2013 um 15:49 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Die Brüder Klaus und Rolf Eckstein haben eine Marktlücke entdeckt. Als Klaus Eckstein nach Möglichkeiten suchte, Fahrzeuge, Werkzeug und Material seines Gartenlandschaftsbau-Unternehmens einzulagern, wurde er in Erftstadt nicht fündig. Daher hat er nun gemeinsam mit seinem Bruder kurzerhand ein Grundstück im Lechenicher Wirtschaftspark gekauft. Auf dem rund 2700 Quadratmeter großen Grundstück werden gerade auf Hochtouren 26 Lagerhallen gebaut. Die Großgaragen messen jeweils 48 Quadratmeter.

Zweites Standbein

„Alle Gebäude werden mit Rolltoren und Schlupftüren ausgestattet“, erklärte Klaus Eckstein im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Tore werden eine Höhe von 3,25 Metern haben. „Schließlich sollen da auch Lkw reinpassen.“ Allerdings sind die Lagerhallen nicht allein für Betrieb und Unternehmen gedacht, sondern auch für Privatpersonen.

„Wir dachten etwa an Wohnmobilbesitzer, die einen Stellplatz suchen, oder Personen, die Möbel beziehungsweise Hausrat unterstellen möchten“, berichtet der Landschaftsbauer, der sich mit dem Projekt auch ein zweites Standbein aufbauen möchte.

Bereits während der Gespräche mit der Stadt, von der die Ecksteins das Grundstück erworben haben, hatte sich herausgestellt, dass es für ein solches Angebot durchaus eine Nachfrage gebe. 240 Euro sollen dann als Mietzahlung für eine Halle pro Monat anfallen. Drei Hallen allerdings wird Eckstein für seinen eigenen Betrieb in Beschlag nehmen. Vor drei Wochen nun wurde im Gewerbepark mit den ersten Erdarbeiten begonnen. Inzwischen sind die Parzellen eingeschalt, und es werden Stahlmatten ausgelegt. Die Hallen werden aus Fertigbeton errichtet, was eine relativ kurze Bauzeit mit sich bringen soll.

„Wir rechnen damit, dass die Hallen Ende November stehen werden“, prognostiziert Eckstein. Bis dahin sollen zumindest das Dach aufgebracht und die Rolltore montiert worden sein. Die Elektrik wird im Anschluss installiert. Zusätzlich wird das Areal aus Sicherheitsgründen eingezäunt und mit Videokameras ausgestattet.

Zur Freude der Stadt

Die Stadt Erftstadt indes ist froh, dass sie das Grundstück verkaufen konnte. „Das Grundstück liegt unter einer Hochspannungsleitung. Hier hätte sich kein Unternehmen ansiedeln können mit Mitarbeitern, die dort ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis haben“, heißt es aus dem Rathaus.

31. Oktober 2013 – Kölner Stadt-Anzeiger von Michael Greuel