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Standort mit Ausblick

Gemeinsam aus dem Tief – Heike Brandt veranstaltet Yoga-Festival im Rahmen des Kultursommers

verfasst am 2. Juli 2020 um 15:32 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Powerhouse steht auf dem Transparent an dem rot-weißen Gebäude, das in den vergangenen Wochen im Lechenicher Wirtschaftspark entstanden ist. Dies ist nicht zu viel versprochen: Drinnen walten zwei Power-Frauen, die neben dem Umzug gerade dabei sind, ein Yoga-Festival zu stellen.

Heike Brandt ist seit mehr als 20 Jahren Yoga-Lehrerin, 13 Jahre hatte sie ein Studio an der Frenzenstraße, ein Jahr lang ein Übergangsquartier am Bonner Ring. Mit dem neuen Gebäude hat sie sich und ihrer Familie einen Traum erfüllt: Leben und Arbeiten unter einem Dach. Die Wohnung ist im hinteren Teil des Hauses, im ersten Stock hat Brandt ihr neues Studio eingerichtet, mit einem gut 100 Quadratmeter großen Raum für Yoga und Pilates und einem kleineren, mit großzügigen Umkleiden und einem Extra-Zimmer für Personal-Training. Das Untergeschoss ist vermietet. Psychotherapie, medizinische Fußpflege und ayurvedische Massagen gingt es dort. Wichtig ist der Hausherrin, dass das Gebäude ökologisch ist, mit Solaranlage, Wärmepumpe und Lehmfarben an den Wänden.

Schon lange hatte Heike Brandt die Idee, ein Yoga-Festival zu veranstalten. Als sich jetzt die Gelegenheit bot, es im Rahmen und auf dem Gelände des Kultursommers zu veranstalten, hat Brandt sofort zugegriffen. Der Kultursommer ist eine Initiative von Sascha Schaath, Geschäftsführer von PA-Line Mediatechnik: Er hat schon eine Reihe renommierter Musiker verpflichtet, die im Wirtschaftspark auftreten werden.

Hanna Lena Weber unterstützt Brandt bei der Organisation des Yoga-Wochenendes, das am 11. und 12. Juli stattfindet. Die 27-jährige hat einen Bachelor in Eventmanagement und eine Yoga-Ausbildung. Und sie freut sich auf die Herausforderung und auf das Wochenende: „Wir haben tolle Trainer eingeladen, die die verschiedenen Yoga-Stile unterrichten, von sportlich bis ganz ruhig.“ Am Samstag geht es um 8 Uhr los: „Da singen wir gemeinsam, um die Stimmung auf eine Ebene zu bringen“, sagte Heike Brandt.

Die Corona-Krise sei ein bisschen wie eine kollektive Depression gewesen, das Festival solle helfen, wieder „in Freude zu kommen“. An beiden Tagen gibt es Kurse auf dem Gelände am Albert-Einstein-Ring, aber auch Workshops im Powerhouse. Dort stellen an dem Wochenende Erftstädter Künstler aus, am Festivalgelände gibt es Stände mit Naturkosmetik, ätherischen Ölen, Kleidung und Schmuck.

Karten für einen Tag, beide Tage oder einzelne Workshops gibt es im Internet. www.heikes-powerhouse.de.

2. Juli 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Ulla Jürgensonn (Text & Bild)