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Standort mit Ausblick

Erftstädter sind den Lärm leid

verfasst am 28. Oktober 2020 um 9:34 Uhr

Parkende Lastwagen im Wirtschaftspark sorgen für Ärger

Erftstadt-Lechenich. „Wir haben die Faxen dicke“, sagt Bernd Ehm. Der Versicherungsmakler sitzt mit seiner Firma am Albert-Einstein-Ring im Erftstädter Wirtschaftspark, unweit der dortigen Tankstelle. Grund für den Ärger des Anwohners wie auch vieler anderer Betroffener im Wirtschaftspark ist das Problem mit unrechtmäßig parkenden Lastwagen.

Die großen Gefährte lassen nach Beobachtung Ehms die Motoren tagsüber und nachts laufen. Entsprechend sei die Lärmbelästigung. Zeitweise würden mehr als zehn Trucks auf dem Gelände zwischen Tankstelle und Wirtschaftspark abgestellt. Dies sei verboten und vom Ordnungsamt müsse hier mittels Kontrollen härter durchgegriffen werden.

Sperren aus Paletten werden entfernt

„Die Trucker tun mir auch leid, aber wir hier können auch nichts für die Situation“, betont Ehm. Tatsächlich habe sich das Problem auf den Einstein-Ring verlagert, weil hier noch keine Parkbuchten geschaffen wurden, die nur Platz für Autos bieten. Dieser Ausbau hatte zuvor an der benachbarten Otto-Hahn-Allee stattgefunden, seitdem hat sich die Lage dort deutlich verbessert.

Nicht nur der Bereich vor der Tankstelle, sondern auch entlang des Einstein-Rings würden immer wieder Lastwagen geparkt, beobachtete Anwohner Milos Tichy, der über den Räumen einer Tierphysiotherapie wohnt. Kunden wüssten oftmals nicht, wo sie wegen der Lkw parken sollten. Von Anwohnern errichtete Sperren aus Paletten, die das Parken großer Gefährte am Straßenrand unterbinden sollten, würden oftmals einfach entfernt und ins Feld geschmissen.

Gesprächsversuche scheitern

Versuche, mit den Lkw-Fahrern ins Gespräch zu kommen, seien gescheitert. Problematisch ist laut Tichy auch das Abstellen von Sattelaufliegern an unübersichtlichen Stellen. Hier drohe Unfallgefahr. Ebenso seien immer wieder Trucks zu beobachten, die über die Straßen rasten. Nicht zu vergessen seien häufig zugeparkte Einfahrten von Firmengrundstücken oder blockierte Privatparkplätze. Und ebenfalls ein Ärgernis: der wilde Müll und die Hinterlassenschaften der Trucker, die Grünflächen ihre Notdurft verrichteten.

28. Oktober 2020 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text & Bild)