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Standort mit Ausblick

#EINFACHMACHEN

verfasst am 15. Oktober 2020 um 10:04 Uhr

Planungen für Gründer- und Bildungscampus „Handwerk“ treffen im Erftstädter Wirtschaftspark auf fruchtbaren Boden.

Das Dilemma ist nicht neu: Handwerksbetriebe finden nur schwer geeignete Betriebsflächen. Betroffen sind junge Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, die einen eigenen Betrieb gründen möchten ebenso wie wie Betriebe, die zum Beispiel aus Innenstadtlagen umsiedeln möchten oder die expandieren wollen. Deshalb haben Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft und Bauwerksinnung Köln/Rhein-Erft bereist vor Monaten die Initiative ergriffen. Ziel ist die Entwicklung des Gründer- und Bildungscampus Rhein-Erft. Einen vielversprechenden Ansatz gibt es jetzt im Erftstädter Wirtschaftspark. Hier stehen Flächen von insgesamt rund 17.000 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Mitgliederversammlung von KH und Bauwerksinnung hat dem Vorstand und der Geschäftsführung einstimmig das Verhandlungsmandat erteilt. Das im Vorfeld erstellte Konzept umfasst neben der inhaltlichen Planung auch eine erste Kostenschätzung. Frank Giesen, stellvertretender Kreishandwerksmeister: „Um mit den Kommunen über unsere Idee substanziell sprechen zu können, brauchen wir natürlich klare Vorstellungen. Aber selbstverständlich ist noch nichts entschieden.“

Sobald das Projekt konkrete Formen annimmt, wir eine Arbeitsgruppe innerhalb der KH gebildet, um so möglichst viele Ideen aus den Reihen der Mitgliedsbetriebe in die Konzeption einfließen zu lassen. Heribert Ropertz, Hauptgeschäftsführer der KH Rhein-Erft: „Die Handwerkskammer begrüßt unsere Initiative und hat Unterstützung zugesagt. Allerdings brauchen wir auch hier noch die endgültige Genehmigung.“

Als nächstes stehen jetzt weitere Gespräche mit der Erftstädter Verwaltungsspitze an, dann geht das ehrgeizige Projekt in die Ausschüsse und den Rat. Parallel dazu wird die Geschäftsführung der KH gemeinsam mit den Innungen die internen Projektplanungen vorantreiben.

Am Ende soll ein modernes Bildungs- und Dienstleistungszentrum für das Handwerk enstehen. Dazu gehören neben passgenauen Grundstücksgrößen und modernen Werkstätten auch zentrale Lager- und Büroräume, Schulungs- und Seminarräume sowie weitere Hilfestellungen für die angesiedelten Betriebe. Frank Giesen: Ich gehe davon aus, dass es uns gelingt, rund 300 Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Betrieben des Handwerks zu schaffen.“

Meister-Brief (Servicemagazin der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft und der Bauwerks-Innung Köln/Rhein-Erft), Nr. 3 – September 2020