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Standort mit Ausblick

Die ersten Hallen sollen im Herbst stehen – Tiefbauunternehmen Canönde zieht von Köttingen in den Lechenicher Wirtschaftspark

verfasst am 11. Juli 2018 um 8:57 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Murat Canönde hatte beeindruckendes Gerät mitgebracht zum ersten Spatenstich. Eine Art Riesenstaubsauger, der Erdreich und kleinere Steine mühelos aufnimmt und auf einen Lastwagen befördert. Monika Hallstein, Technische Beigeordnete der Stadt Erftstadt, durfte die Steuerung bedienen, Bürgermeister Volker Erner, Dr. Ludger Risthaus, Leiter des Eigenbetriebs Immobilienwirtschaft, und Canönde selbst griffen zum Spaten. Im Lechenicher Wirtschaftspark entsteht der neue Firmensitz des Tiefbauunternehmens Canönde. Auf dem 9187 Quadratmeter großen Grundstück wird nicht nur das Bauunternehmen einziehen. Dort entstehen eine Tankstelle, eine Waschstraße auch für Lastwagen, ein Lkw-Tüv und ein Autoglas-Service, wie Murat Canönde berichtete. Das Bürogebäude wird rund 740 Quadratmeter groß, zwei Hallen umfassen knapp 1600 Quadratmeter. Einen Teil des Geländes vermietet Canönde an eine Rohrleitungsfirma, mit der er zusammenarbeitet, weitere Partnerunternehmen könnten dazukommen.

Langer Vorlauf

Rund 4,5 Millionen Euro koste das Projekt, sagte Murat Canönde. Bürgermeister Erner betonte, vom neuen Standort profitiere die Stadt ebenso wie das Unternehmen. Er erinnerte an den langen Vorlauf, vier Jahre seien seit den ersten Gesprächen vergangen. Dafür soll es jetzt zügig gehen: Schon im Herbst sollen die ersten Hallen stehen, im Frühjahr des kommenden Jahres soll der neue Unternehmenssitz fertig sein. In Köttingen, Am Giezenbach, ist es der Firma zu eng geworden – eine Folge des rasanten Wachstums. 1997 habe er mit zwei Mann angefangen, erzählt Murat Canönde, heute habe sein Unternehmen 85 Mitarbeiter und sei damit eines der größten der Region. Aufträge bekomme es mittlerweile sogar schon aus Siegen. Es gebe 14 Firmen, die zu 95 Prozent für Canönde
im Einsatz seien. Inzwischen habe er auch eine Immobiliengesellschaft gegründet, mit der er Bauprojekte entwickele. Canönde ist Systemunternehmer für Rhein-Energie, die Gasversorgung Rhein-Erft, Westnetz, Telekom, das Verbandswasserwerk Euskirchen und die Stadt Erftstadt. Auf dem Gelände, das in Köttingen durch den Umzug im kommenden Jahr frei wird, sind Wohnhäuser geplant.

11. Juli 2018 – Kölner Stadt-Anzeiger von Ulla Jürgensonn (Foto Margret Leder, Pressestelle Stadt Erftstadt)

Tiefbau Canönde im WirtschaftsPark Erftstadt