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Standort mit Ausblick

Blickfang mit inneren Werten – Debeka ist in das Holzhaus an der Otto-Hahn-Straße 18 eingezogen

verfasst am 9. April 2019 um 11:08 Uhr

Erftstadt-Lechenich. Wände aus Holz, ein überkragendes, flaches Dach und weißes Ständerwerk, das dem Ganzen die Anmutung von Fachwerk gibt: Das Haus an der Otto-Hahn-Straße 18 ist, wie Bürgermeister Volker Erner sagte, ein Blickfang an der Hauptschlagader des Erftstädter Wirtschaftsparks.

Geschäftsräume eingeweiht

Mittlerweile sind dort die Mieter eingezogen, die Debeka feierte am Montag die Einweihung ihrer neuen Geschäftsräume. Die Geschäftsstelle der Versicherung und Bausparkasse ist von Bergheim nach Erftstadt gezogen. 37 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst betreuen mehr als 30 000 Kunden und Mitglieder im gesamten Rhein-Erft-Kreis.
„Ich wollte immer die schönste Geschäftsstelle im Bundesgebiet“, sagte Geschäftsstellenleiter Guido Dondorf. Mit dem Einzug in das Haus, das Architekt Peter Weber entworfen hat, könnte das glatt gelungen sein, fanden viele Besucher der Eröffnungsfeier. Weber selbst hat im Erdgeschoss ein Büro eingerichtet, er teilt sich die Ebene mit der Firma Kaufmannbau, die auf Häuser in Dübelholz-Bauweise spezialisiert ist.

Der Werkstoff Holz hat es dem Architekten angetan. Das sieht man auch im Inneren des Gebäudes, in dem freiliegende Balken optische Akzente setzen. „Nur die Bodenplatte und die Wände des Treppenhauses sind aus Beton“, sagt Weber. Seinen Strom bezieht das Haus von der Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach, geheizt wird über eine Wärmepumpe. Der Dachüberstand und ein umlaufender Vorsprung dienen als Sonnenschutz. Weber: „Wir wollen ohne Klimaanlage auskommen.“ Rund ein Jahr hat der Bau des Hauses gedauert, das auf einem rund 1800 Quadratmeter großen Grundstück steht.
Für die Debeka könnte der neue Standort im Wirtschaftspark beispielgebend sein. „Innenstadtlagen sind für Verwaltungsgebäude nicht vorteilhaft“, sagte Vorstand Thomas Brahm. Gleichzeitig könnte die neue Geschäftsstelle auch für den Wirtschaftspark Vorbildcharakter haben: Es sei das erste Bürogebäude dort, sagte Erner.

„Wir sind gekommen, um zu bleiben“, machte Brahm deutlich. Zu der Geschäftsstelle in Erftstadt gehören neun Lehrlinge, die bei der Debeka nicht Auszubildende genannt werden. Sie unterhält drei Servicebüros im Kreis: in Bergheim, Brühl und Hürth.

9. April 2019 – Kölner Stadt-Anzeiger von Ulla Jürgensonn (Bild: Ulla Jürgensonn)