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Standort mit Ausblick

Erftstadt-Lechenich. Binnen nur weniger Tage entsteht dank moderner Bauweise mit großen Fertigteilen am Rand des Wirtschaftsparks ein 990 Quadratmeter großer und zwölf Meter hoher Neubau, der als TV-Studio genutzt werden soll. Die Halle entsteht neben den 2015 errichteten Gebäude der Firma Skupin Design GmbH, spezialisiert auf innovative Messestandkonzepte, und der Halle von PA-Line Mediatechnik, zu deren Kerngeschäft Planung und Bereitstellung von Licht-, Ton- und Videotechnik für Kongresse, Präsentationen und Konferenzen genauso zählt, wie Planung und Bereitstellung von Technik für Tourneen, Galas, Open-Air-Konzerte sowie anderen Events.

Doch in Zeiten von Corona bekam auch PA-Line die Flaute stark zu spüren. Messen, Events und dergleichen wurden nicht mehr organsiert, die Ausrüstung blieb in der Lechenicher Halle. „Wir leben nicht vom kleinen Partygeschäft“, stellt Sascha Schaath, Geschäftsführer von PA-Line, klar. Messen und Industrieevents seien die Gebiete, auf die sich das Unternehmen spezialisiert habe. Doch solche Vorhaben bedürfen einer Vorlaufzeit von etwa einem halben Jahr. Potenzielle Kunden planen mit Vorsicht.

„Die Akteure können mit dem Hintergrund agieren“, Sascha Schaath (PA Line)

PA-Line regierte auf diese Veränderungen am Markt. Daher wurde das als Lager konzipierte Gebäude am Albert-Einstein-Ring teilweise für TV-Produktionen genutzt. Um Platz dafür zu schaffen, wurde Ausrüstung in den Hofbereich ausgelagert. „Der Clou ist die TV-Produktion auf virtueller Basis mit Hilfe von LED-Technik. Die Akteure stehen nicht mehr vor einer grünen oder schwarzen Wand, sondern können den Hintergrund sehen und mit ihm auch agieren“, erläutert Schaath. Binnen Minuten können bei den Szenen für die Produktion umgeschaltet werden. „Gerade noch befanden sich die Akteure in einer verlassenen Stadt, nun stehen sie in der ägyptischen Pyramide.“ Angang Juni werde es zwei Tage der offenen Türe geben, die sich an TV-Produzenten und Filmemacher richte.

Die virtuellen TV-Produktionen in speziellen Studios sieht Schaath als eines der Geschäftsmodelle mit Zukunft. Daher wolle das Unternehmen auch in diesem Geschäftsbereich expandieren. Dies betreffe aber nicht nur Produktionen, wie die Staffel „Keine besonderen Vorkommnisse“ mit Jürgen Vogel, sondern auch Liveseminare. Wie etwa mit Bodo Schäfer, der von seinem „Finanzbuch der Welt“ mehr als zehn Millionen Exemplare verkaufe und beim Livestreaming in Lechenich in seinen Seminaren Tausende Teilnehmer hat. Die neue Halle soll im Herbst fertiggestellt sein. Platz ist für bis zu 200 Zuschauer.

20. Mai 2022 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text und Foto)

Erftstadt-Lechenich. Der Wirtschaftspark an der Otto-Hahn-Allee nimmt allmählich sein endgültiges Aussehen an. Die letzten noch verfügbaren Flächen werden mit Hallen bebaut, der Straßenbau mit den Parkbuchten ist inzwischen abgeschlossen und die Bushaltestellen errichtet. Abschließend werden Bäume gepflanzt. Die Gartenbaufirma Mause aus Bliesheim setzt entlang der Straße rund 50 Traubenkirschen, die künftig in jedem Frühjahr mit Ihrer Blüte einen prächtigen Anblick bieten sollen. Zudem werden Rosen, Fünffingerstrauch und Mauerpfeffer in verschiedenen Sorten gepflanzt. Die Arbeiten werden im Lauf der kommenden Woche abgeschlossen. Die Gesamtkosten einschließlich der Pflege der Pflanzen in den kommenden vier Jahren betragen etwa 65.000 Euro.

12. Mai 2022 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth

Erftstadt-Lechenich. Die Nachfrage in der Industrie nach Lagerstätten und Gewerbehallen ist weiterhin groß. Insbesondere im Erftstädter Wirtschaftspark wird dem mit zahlreichen Raumangeboten Rechnung getragen. Freie Grundstücke für Neubauten sind allerdings inzwischen
knapp. Zusätzliche Lagerfläche wird nun auf einem Grundstück an der Otto-Hahn-Allee geschaffen. Hier baut die Mauritius Gewerbepark GmbH als Bauherr, die ihren Firmensitz an der Europaallee in Frechen hat. Insgesamt werden zehn Lagerhallen errichtet. Und zwar neben jenem
Gewerbehof, der von dem Unternehmen vor einiger Zeit bereits fertiggestellt wurde und vermietet ist.

Ende des Jahres fertig

Anfang des Jahres hatten die Arbeiten an der Erweiterung begonnen, die zügig voranschreiten. Die Fertigstellung ist für Jahresende vorgesehen, teilt Christiane Hettich, zuständig für Projektentwicklung und Gewerbevermarktung, mit. Hettich: „Die Hallen sind als Lagerfläche anzumieten und ideal für Handwerksunternehmen, Online-Shops, kleine Versandunternehmen, Im- und Export.“ Ein wichtiges Argument, in den Erftstädter Standort weiter zu Frechener Unternehmen baut zehn Hallen im Erftstädter Wirtschaftspark investieren, sei die ausgezeichnete Verkehrsanbindung des Wirtschaftsparks an die nahegelegenen Autobahnen 1 und 61. Von hier aus seien beispielsweise die Nachbarländer Belgien und Niederlande schnell zu erreichen. Die Vermarktung der Hallen hat nach Auskunft von Hettich bereits begonnen, allerdings könnten noch Mietverträge abgeschlossen werden. Eine erste Halle ist bereits reserviert. Die Ausstattung der künftigen Hallen soll exakt denen des ersten Bauabschnitts entsprechen. Dabei wird vor allem auf moderne Technik gesetzt. Hierzu zählen LED-Beleuchtung, Fußbodenheizung, Ausstattung mit Rolltoren, Pellettheizung und Glasfaseranschluss. Die Hallen verfügen über ein separates Büro und eigenen Lagereingang. Hinzu kommen sanitäre Anlagen einschließlich Dusche. Ladestationen für Elektrofahrzeuge sind zusätzlich geplant.

3,5 Millionen Euro Invest

Die Grundstücksgröße für den Neubau beträgt 3437 Quadratmeter. Die Größe der Hallen ist unterschiedlich. Sie variiert zwischen 282 und über 400 Quadratmetern. 

Der Quadratmeterpreis beträgt 5,0 Euro. Insgesamt 24 Stellplätze werden auf dem Gewerbegrundstück geschaffen.

Jede Halle verfügt über mindestens zwei eigene Stellplätze. Den größeren Halleneinheiten werden vier Stellplätze zugewiesen.

Das gesamte Volumen der Investition in dem zweiten Bauabschnitt beträgt nach Unternehmensangaben 3,5 Millionen Euro.

5. Mai 2022 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth (Text und Foto)

Kölner Unternehmen baut im Wirtschaftspark Hallen für kleine und mittelständige Unternehmen

Erftstadt-Lechenich. Mit dem Erwerb zweier Grundstücke an der Otto-Hahn-Allee im Wirtschaftspark wächst das Raumangebot des Kölner Gewerbespezialisten Metroloq Unternehmenspark in Form verschieden großer Hallen vor Ort weiter. Neben bereits vollvermieteten Hallen mit 4400 Quadratmetern werden bis Anfang 2023 auf dem Nachbargrundstück zwei weitere Hallenkomplexe mit rund  3000 Quadratmetern errichtet. Unter der Marke Metroloq schafft die Metropol Immobiliengruppe Unternehmerparks mit Hallen in Größen von 100 bis 180 Quadratmetern, sowie 380 bis 512 Quadratmetern und großen Flächen von 900 bis 1800 Quadratmetern, die sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen richten.

Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig, etwa als Lager, Büro oder Archiv. Zur Ausstattung gehören Strom, Starkstrom, Beleuchtung, Heizung und ein Sicherheitssystem.

Der seit 2020 fertiggestellte Abschnitt ist mit 15 Nutzern aus unterschiedlichen Branchen vermietet. Der zweite Bauabschnitt, der vom Verkäufer fertiggestellt wird, soll bis zu zehn weitere Einheiten bieten. „Erftstadt bestätigt unsere Prognose und Strategie, dass die Nachfrage nach flexiblen, zeitgemäßen, bezahlbaren Flächen groß ist“, so Metroloq-Geschäftsführer Klaus G. Sack.

15. Januar 2022 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth

Erftstadt-Lechenich. Die Stadt verkauft an das Unternehmen BTS Network GmbH mit Sitz am Albert-Einstein-Ring 2 im Wirtschaftspark ein weiteres Grundstück. Dieses hat eine Größe von 1900 Quadratmetern. Das beschloss der Hauptausschuss, der auch für die Wirtschaftsförderung zuständig ist.

BTS betreibt seit Sommer 2019 im Wirtschaftspark einen Großhandel für Netzwerktechnik. Zum Sortiment gehören unter anderem Kupfer- und Universalkabel sowie Schaltschränke. Derzeit arbeiten am Standort Lechenich 25 Mitarbeiter, das Unternehmen bildet auch aus. Aufgrund der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung soll der Betrieb nun erweitert werden, teilte die Verwaltung dem Ausschuss im nichtöffentlichen Teil der Sitzung mit. Benötigt würden zusätzliche Flächen für Lager und das Zusammenstellen bestimmter Artikel aus einem breiten Sortiment aufgrund von Aufträgen (Kommissionierung).

Auf der Erweiterungsfläche sollen ein 837 Quadratmeter große Halle sowie ein 110 Quadratmeter großes Büro entstehen. Die Halle soll ebenfalls über den Albert-Einstein-Ring, aber auch über das vorhandene Firmengelände erschlossen werden. Die Erweiterung schafft fünf neue Arbeistplätze.

12. Mai 2021 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth