Logo Wirtschaftspark Erftstadt

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein, um die Suche zu starten.

Standort mit Ausblick

Dank Glasfaser Wirtschaftspark Erftstadt bekommt endlich schnelles Internet

verfasst am 29. Januar 2018 um 10:33 Uhr

Erftstadt-Lechenich – Ein Grundstück nach dem anderen wird nun im Wirtschaftspark Erftstadt bebaut. Mehr als 20 Unternehmen sind hier bereits ansässig, im Gebiet des Bebauungsplans 141 sind laut Amt für Wirtschaftsförderung nur noch sechs Hektar zu verkaufen. Die gute Verkehrsanbindung (Bundesstraße 265 und das Erfttal-Dreieck mit den Autobahnen 1/61 liegen gleich nebenan) ist für die Ansiedlung der Unternehmen ein entscheidender Faktor. Doch auch Internet mit leistungsstarken Datenleitungen spielt für die Betriebe eine überaus wichtige Rolle. „Breitband-Anschluss ist immer wieder ein Thema“, berichtete Bürgermeister Volker Erner beim ersten „Unternehmerfrühstück“, zu dem die Stadt in die Räume der Firma „PA-Line Mediatechnik“ am Albert-Einstein-Ring eingeladen hatte. Etwa 30 Unternehmer waren der Einladung gefolgt.

Erner gab unumwunden zu, dass es von den Unternehmen Unmutsbekundungen wegen unzureichender Datenleitungen gegeben habe. Das habe Mitarbeitern in der Stadtverwaltung Sorgen gemacht. „Wir kennen die Probleme. Doch nun steigen wir in ein neues Zeitalter ein“, kündigte der Verwaltungschef vor den versammelten Unternehmern an.

Glasfaserleitungen ausgebaut

Die Unternehmensgruppe „Deutsche Glasfaser“ mit Sitz in Borken und die Stadt Erftstadt haben sich nun über einen Ausbau von Glasfaserleitungen im Wirtschaftspark und in den Gewerbegebieten an der benachbarten Siemens- und Zunftstraße verständigt. Die Betriebe im Wirtschaftspark würden an ein Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen, so Erner. „Mit einem leistungsfähigen Internet-Anschluss können Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen“, ergänzte Achim Ole Leger, Wirtschaftsförderer der Stadt.

Jedes Unternehmen, das in den nächsten sechs Wochen einen Vertrag mit dem Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ abschließt, erhält laut Unternehmensmitarbeiter Thomas Pantazidis Sonderkonditionen. Die angebotenen Geschwindigkeiten reichen von 200 Mbit pro Sekunde bis zu 1000, und zwar sowohl im Herunter- als auch im Hochladen von Datenmengen.

Maximale Geschwindigkeit

„Da jedes Unternehmen separat an den Hauptverteiler angeschlossen wird, steht jedem unabhängig von seinem Nachbarn jederzeit die maximale Geschwindigkeit zur Verfügung“, so Unternehmenssprecherin Gerda Johanna Meppelink. Bis Ende März werden nun die Unternehmen nach ihren spezifischen Wünschen gefragt und dann die Leitungen verlegt. Die „Deutsche Glasfaser“ ist bundesweit in Kooperation mit Kommunen aktiv. Nach Firmenangaben steht rund 1,5 Milliarden Euro Kapital für den weiteren Ausbau mit der Versorgung von bundesweit einer Million Haushalten und Unternehmen bereit.

Bild (Horst Komuth): Modelle der Glasfaserstränge zeigten Bürgermeister Erner, Wirtschaftsförderer Leger (l.) und Glasfaser-Mitarbeiter Pantazidis (2.v.r.)

27. Januar 2018 – Kölner Stadt-Anzeiger von Horst Komuth